Schnelleinstiege

18. – 23.3.2018, Frankfurt am Main

Futurecourse

Rückblick Light + Building 2016

Futurecourse 08

Veranstalter: Messe Frankfurt
Ort: Halle 8.0 C41

Das Debattenformat "futurecourse 2016" bringt zur Light + Building 2016 Vertreter aus Politik und Wirtschaft mitten auf der weltgrößten Messe für Licht und Gebäudetechnik zusammen. An vier Messetagen diskutieren jeweils zwei bis drei Gäste unter moderierter Leitung in der Halle 8.0 von 12:05 bis 12:55 Uhr zu aktuellen Fragestellungen. Im Anschluss können Fragen aus dem Publikum gestellt werden.

Futurecourse ist Bestandteil des Technologieforums, das gemeinsam von Messe Frankfurt und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) zum fachlichen Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern organisiert wird.

Die Podiumsdiskussion ist für alle Interessierten frei zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

MONTAG: 14.03.2016
Klimaschutzpolitische Debatte 12 – 13 Uhr

(Klima)ziele: Zwischen Wohl und Wehe?

Die 2015 auf dem G7-Gipfel in Elmau beschlossenen Klimaziele setzen Jahrhundertmaßstäbe und haben nicht nur Umweltorganisationen überrascht: Die vollständige Abkehr von Kohle, Öl und Erdgas ist beschlossene Sache, in diesem Jahrhundert soll der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen auf null gesenkt werden. Aber wie? Welche Maßnahmen trifft die Bundesregierung um dieses Ziel zu erreichen? Wie passt die aktuelle Energiepolitik dazu? Und welche Auswirkungen haben die politischen Ziele auf Unternehmen und wirtschaftliche Interessen? 

Gäste

Politik

Günther Hoffmann

Leiter der Abteilung B, Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

 

Wirtschaft

Dr. Ulrich Schumacher

Chairman Executive Board & CEO
 

Zumtobel Group AG

 

Wissenschaft/Experten

Prof. Dr. Claudia Kemfert

Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (D.I.W.) und

Professorin für Energie Ökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance Berlin

 

Moderation

Anke Plättner

Journalistin und Moderatorin Phoenix Runde und ARD Morgenmagazin

 

DIENSTAG, 15.03.2016
Kommunalpolitische Debatte 12 – 13 Uhr

Verwunderlich(t) -  Warum unsere Straßen nicht mit LED leuchten?

Das Thema: Die Technik ist da. Die Qualität stimmt. Selbst staatliche Förderung gibt es seit Jahren. Die Ergebnisse sind überzeugend. 50, 60, 70, ja bis zu 80 Prozent Energieeinsparung sind möglich durch den Einsatz von LED-Lampen. Auch und besonders bei der Straßenbeleuchtung. Doch die Realität lässt Verwunderung aufkommen: In Deutschland sind bislang nur 20 Prozent der Straßenlampen LEDs. Warum ist das so? Was hält Kommunen und Verwaltungen davon ab, Kosten und Energie zu sparen?

Gäste

Politik

Patric Stieler

Stadtverwaltung Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement

 

Wirtschaft

Stefan Metzner

TRILUX Vertrieb GmbH

Leiter Division Außenleuchten

 

Wissenschaft/Experten

Prof. Stephan Völker

TU Berlin / Lichtexperte

 

Moderation

Dirk Asendorpf

Journalist (bei der Zeit)

 

MITTWOCH, 16.03.2016 Energiepolitische Debatte
ACHTUNG: 12.50 bis 13.50 Uhr

Gebäude als Retter der Energiewende?!

Fragen nach den Notwendigkeiten stärkerer Förderung, der Optimierung staatlicher Rahmenbedingungen, die technischen Möglichkeiten beim Ausbau der Energieeffizienz und die Chancen, die in vorhandenen und zukünftigen Gebäuden und ihrer Ausstattung stecken, sind Thema der Debatte.

Dezentrale regenerative Energieversorgung heißt SMART Grid. Ein SMART Grid ohne intelligente Gebäude funktioniert nicht. Um bspw. notwendige Preissignale aus dem Netz, abhängig von der aktuellen Versorgungslage an ein Gebäude senden zu können, braucht es nicht nur die Infrastruktur mit SMART Metern und einem digitalisierten Netz sondern vor allem digitale Gebäude. Also Gebäude die Signale aus dem Netz verarbeiten können und in ein Energiemanagement im Gebäude überführen können. SMART Building heißt Prosumer, technologisch übersetzt heißt das,  dezentrale Eigenerzeugung über PV oder Kraft Wärme Kopplung am Gebäude. Diese eigenerzeugte Energie muss im Gebäude gespeichert werden entweder in Batterien oder in Warmwasserspeicher. Dabei  können Gebäude überschüssige Energie im Netz in sogenannten Wind- oder Sonnenzeiten puffern und aufnehmen und sogar für die Stabilisierung des Netzes genutzt werden. Ohne Energiemanagement im Gebäude ist eine Synchronisierung des SMART Grid nicht möglich.

Gäste

Politik

Garrelt Duin

Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand u. Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Industrie

Daniel Hager

CEO Hager Group

 

Uwe Großmann

Deutschland-Leiter Solution und Service Portfolio bei der Siemens-Division Building Technologies

 

Thomas Bürkle

Vize Präsident ZVEH

 

Moderation

Andrea Grießmann

Moderatorin und Journalistin WDR / Planet Wissen

 

DONNERSTAG, 17.03.2016
Baupolitische Debatte 12 – 13 Uhr

Renovieren für die Zukunft - Bauen für die Ewigkeit

Alle sind sich einig: Nachhaltiges Bauen, gute Planung und die Modernisierung von Gebäuden und Häusern sind unabdingbar, wenn der Einsatz der Mittel die Langlebigkeit und damit die gewünschten Effizienzkriterien erfüllen soll. Der Spagat zwischen dem Anspruch an die Nachhaltigkeit unter gleichzeitigem Kostendruck ist für alle eine Belastung: Ob öffentliche Bauträger oder private Bauherren und natürlich die gesamte Immobilienbranche. Gleichzeitig stellen sich aktuelle Fragen wie die Sinnhaftigkeit von Wärmedämmung, die steuerliche Förderung von Maßnahmen rund ums Bauen oder auch der aktuelle politische Druck, Wohnraum zu schaffen, um den Bedarf, der unter anderem durch die aktuelle Zuwanderung in den Kommunen entsteht, nach zu kommen.

Gäste

Politik

Klaus Töpfer

Bundesumweltminister a.D.

 

Wirtschaft

Adalbert Neumann

CEO Busch-Jaeger

 

Wissenschaft/Experten

Udo Sieverding

Bereichsleiter Energie Verbraucherzentrale NRW

 

Moderation

Stefan Schulze-Hausmann

Moderator 3sat