Luminale

Luminale 10
Biennale der Lichtkultur
FrankfurtRheinMain
11. bis 16. April 2010

Mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt besuchten die über 220 Licht-Ereignisse und mehr als 180 Veranstaltungen rund um die Themen Licht-Design, Licht-Kunst und Urbanismus in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.

Luminale

Die Luminale begleitet die internationale Leitmesse Light+Building auf dem Frankfurter Messegelände.
 
Zu den Highlights der Luminale gehörte die Architektur-Projektion auf die Großmarkthalle im Frankfurter Ostend, die ab kommender Woche in den neuen Sitz der Europäischen Zentralbank umgebaut wird. Mehr als 10.000 Fotografen umlagerten die Licht-Installationen in der Frankfurter Innenstadt. Selbst rund 100 Kilometer entfernt entwickelte sich die Land-Art-Installation am Loreley-Felsen zum Publikumsmagneten.
 
Die Stadt Frankfurt weihte im Rahmen der Luminale neue Dauer-Installationen ein: Die Deutschherrnbrücke, eine nun beleuchtete Eisenbahn-Brücke im Ostend, sowie in der Innenstadt den Goetheplatz mit dem Monument für den bedeutendsten Sohn der Stadt. Auch das Lichtkonzept für die Dreikönigskirche am Main hat gute Chancen, über die Luminale hinaus verwirklicht zu werden.
In Mainz ging die Theodor-Heuss-Brücke ans Netz.
 
Neben Frankfurt nahmen auch Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Rüsselsheim, Mainz, Aschaffenburg und das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal an der Luminale teil. Und jede Stadt entwickelte den ihr eigenen nächtlichen Charme.
 
Die Themen Energieeffizienz und Lichtverschmutzung spielten im Rahmen des Festivals eine große Rolle. So gab es in den Frankfurter Römerhallen eine Ausstellung zum Thema, die allein rund 10.000 Besucher anzog. Neueste, energiesparende LED-Technik wurde auch im Frankfurter Kaiserdom gezeigt.
 
Besonders zufrieden sind die zahlreich nach Frankfurt angereisten Lichtplaner mit dem Verlauf der Luminale. Die Biennale zeigte den großen Bedarf nach Licht-Masterplänen für Städte und Regionen. Beispielsweise für das Rheintal wurden die ersten Leitlinien veröffentlicht. Der überragende Publikumszuspruch ermutigt die Kommunen, in das Thema Licht zu investieren und sich dabei der Unterstützung einer kritischen Öffentlichkeit sicher zu sein. Allein schon der Ersatz von alter Lichttechnik durch neue Technik ermöglicht  Einsparpotenziale von 60 Prozent und mehr. Das hilft der Umwelt, steigert die Lebensqualität und entlastet die öffentlichen Kassen.
 
Die Luminale konnte sich auch in Fachkreisen als Biennale der Lichtkultur etablieren. Internationale Lichtdesigner, Medienkünstler nutzten diese Plattform, um Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Konzept der Luminale ist einmalig. Es verbindet hochkarätige Fachveranstaltungen mit attraktiven Licht-Ereignissen für das große Publikum. In Kombination mit der Messe Light+Building zeigt die Luminale auch der ausstellenden Industrie den Bedarf nach neuen Licht-Lösungen für Kommunen, die Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung und auch den Endverbraucher.
 
Die Luminale-Besucher hatten interessante Nächte und die Industrie konnte sich davon überzeugen, dass Licht einer der Baustoffe des 21. Jahrhundert ist.
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Presse-Information

Helmut M. Bien
Projektbüro Luminale
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