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Luminale 2018 startet „Open Call“ für Kunst und Konzepte

08.06.2017

Festivalzentrum zieht ins Instituto Cervantes

„ART vereint herausragende künstlerische Projekte im Spannungsfeld von Licht und Stadt.“

Die Luminale-Ampel steht auf grün: Mitte Mai 2017 ist der Startschuss für den Kategorien übergreifenden „Open Call“ gefallen. Künstler, Designer, Architekten, Städteplaner, Wissenschaftler, Kulturschaffende, Umweltexperten, Ingenieure und Bürgerschaft sind nun eingeladen, sich mit lichtkünstlerischen Projekten, Ideen, Konzepten und Initiativen zum Thema „Licht und Stadt“ an der Veranstaltung zu beteiligen. Das neue Konzept verknüpft Lichtkunst und Technologie mit einer Debatte über Stadtgestaltung, die bauliche, wirtschaftliche, ökologische, soziale und technologische Aspekte und nicht zuletzt künstlerische Positionen einbezieht.

Einreichungen sind in allen fünf Kategorien der Luminale möglich:
ART vereint herausragende Lichtkunst und themenbezogene künstlerische Arbeiten. SOLUTIONS umfasst u.a. Vorträge, Expertengespräche und Diskussionen zur Stadtgestaltung. STUDY bündelt themenbezogene Beiträge von Hochschulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen. COMMUNITY steht Vereinen, Institutionen und Kreativen der Stadt offen und bindet die Bürger in die Gestaltung des Festivals ein. Im Bereich BETTER CITY soll mindestens ein Projekt den Bürgern der Stadt dauerhaft erhalten bleiben.

Erstmalig seit ihrem Bestehen bekommt die Luminale ein Festivalzentrum. Vom 18. bis 23. März 2018 ist die Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung zu Gast im Frankfurter Instituto Cervantes, dem ehemaligen Amerika-Haus. Schon immer war das legendäre Gebäude ein Ort des Dialogs und der Diskussion. Besonders in den Jahren nach dem Krieg gingen von hier intellektuelle Impulse für den kulturellen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt aus. Anknüpfend an diese Tradition verortet die Luminale ihr Bühnenprogramm in diesem geschichtsträchtigen Ort. Als lebendiges, offenes Forum ist es für alle Besucher frei zugänglich.

7 Köpfe für Kreativität

Künstlerische und kreative Arbeiten mit Licht stehen im Mittelpunkt der Biennale. Besonders im Bereich ART will die Luminale ihr Profil schärfen.

„ART vereint herausragende künstlerische Projekte im Spannungsfeld von Licht und Stadt“, sagt LUMINALE-Projektchefin Isa Rekkab. „Möglich sind sowohl ortsbezogene, lichtkünstlerische Inszenierungen ebenso wie thematische Arbeiten, die sich mit dem Zusammenspiel von Licht, Stadt und Umwelt auseinandersetzen.“

Die Bewertung und Auswahl der eingehenden Projektvorschläge in der Kategorie ART liegt in den Händen eines interdisziplinär besetzten Experten-Kuratoriums.

Dem Kuratorium gehören aktuell folgende Mitglieder an: David Brüll, Gründer und Vorstand des NODE Forum for Digital Arts (Frankfurt am Main), Dr. Markus Häfner, Leiter Public Relations, Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main), Andrea Jürges, Stellv. Direktorin Deutsches Architekturmuseum (Frankfurt am Main), Prof. Mischa Kuball, Künstler, Professor Kunsthochschule für Medien (Köln), Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst (Frankfurt am Main), Hendrik Wendler, Leiter Genius Loci Festival (Weimar) sowie Peter Zizka, Designer und Künstler (Frankfurt am Main und Berlin).

Als Ausgangspunkt für die Einreichungen hat das Luminale Büro eine Übersicht von aktuell 26 „Places of Interest“ zusammengestellt, an deren Einbindung das Festival besonderes Interesse hat. Dazu zählen markante Wahrzeichen wie Hauptwache, das DomRömer-Quartier, Frankfurts neue Mitte, aber auch eher unbekannte, verborgene Plätze. Möglichst viele dieser Orte sollen dann auf einem „Light Walk“ fußläufig miteinander verbunden werden. Das Konzept bezieht darüber hinaus neue und etablierte Spielstätten in den Frankfurter Stadtteilen und ein Luminale Programm der Stadt Offenbach ein. 

Der Open Call in der Kategorie ART läuft bis zum 31. August 2017. Die Einreichungsfrist für die Kategorien STUDY, BETTER CITY und SOLUTIONS endet am 30. September 2017. Projekte für die Kategorie COMMUNITY können bis zum 30. November 2017 eingereicht werden.  Alle Informationen und die Ausschreibungsunterlagen gibt es auf der neu gestalteten Website des Festivals: http://www.luminale-frankfurt.de/.

Über die Luminale

Das Licht- und Kulturfestival Luminale bekommt 2018 ein neues Gesicht und geht vom 18. bis 23. März mit einem überarbeiteten Konzept an den Start. Das Festival öffnet sich neben dem Thema Licht auch für interdisziplinäre Themen der Stadtgestaltung, und präsentiert und diskutiert innovative Lösungen für das Leben im urbanen Raum. Im Jahr 2002 hatte die Messe Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit der ausstellenden Industrie der Light + Building die Luminale ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Messethemen Licht, Design und Architektur in die Stadt hineinzutragen und eine Brücke zwischen Messegelände und Stadt zu schlagen. Seither findet sie alle zwei Jahre parallel zur Light + Building statt. Die Luminale 2016 zeigte über 200 Lichtinszenierungen in Frankfurt und Offenbach und zog knapp 200.000 Besucher an.

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