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Klassische Authentizität – eine Zeitkapsel

Die Zukunft ist wichtig, denn sie gibt uns Perspektive. Für die Vergangenheit gilt das nicht minder. Deshalb nehmen klassische Leuchten auf der Light + Building immer einen prominenten Platz neben futuristischen Lichtgestalten ein.

Visitor of Light + Building

Effektiv eingesetzt, hat klassisches Design ähnliche Superkräfte wie spezifische Düfte – es transportiert uns zurück in der Zeit, zu besonderen Ereignissen. In nur einem Wimpernschlag erinnern wir uns etwa an diese ganz wertvollen Momente, wenn wir den Kronleuchter, die Gründerzeit oder Memphis-Leuchte erblicken, die einst bei Oma im Wohnzimmer hing. Parallel zu persönlichen Erinnerungen transportieren authentisch klassische Leuchten immer auch Besonderheiten von Kultur, Soziologie oder Politik. Das Design arbeitet subtil die Facetten einer Epoche heraus – sei es in dominant majestätischem Empire oder fein-ziseliertem Jugendstil.

Zeitloser Chic

Aber nicht nur in Erinnerung oder Sehnsucht lebt sie fort, die Klassik, die Moderne, die Gegenwart. Archetypisches Design altert eben nicht, besitzt so unverkennbare materielle, farbliche, sensorische Attribute, dass es sich immer wieder an die zeitgenössischen Geschmacksknospen einer großen Zahl von Anhängern andockt. Mit dieser Fähigkeit verbindet es Epochen wie durch ein astronomisches Wurmloch. Gleichzeitig beweist die ungebrochen starke Nachfrage nach Leuchten vergangener Zeiten, dass Trends nicht zwingend um Neues oszillieren oder von Altem abgeleitet werden. Manchmal ist Trend exakt das, was es schon zu seiner jeweiligen Geburtsstunde war – etwas Einzigartiges.

Zwei Besucher der Light + Building

Gegensätze ziehen sich an

Unterstützt wird das natürlich auch durch zahllose aktuelle Kombinationsmöglichkeiten. Räume müssen heute nicht mono-epochal eingerichtet sein, um zu gefallen. Gegenstände unterschiedlichen Alters, Herkunft oder Stils können zu einem heterogenen Interieur-Konzept verschmelzen. So erzählt Einrichtung Geschichten und regt die Phantasie der Nutzer an. Besonders effektiv sind visuelle Spannungsfelder. Kontraste und Gegensätze liefern dafür die besten Voraussetzungen.

In einer offenen Küche beispielsweise kann funktionale Ästhetik in Form von filigranen Lichtbändern oder monolithischen Pendelleuchten Akzente setzten, während gleich nebenan im Essbereich funkelnde Prismen an einem elaborierten Kronleuchter aktiv die Blicke auf sich ziehen. Trotz – oder vielleicht auch wegen – dieser Gegensätze wirken beide Stile gemeinsam. Wichtig ist mindestens ein verbindendes Element. Das kann auch minimal sein. Etwa rauchig-schwarze Glasbehänge auf der einen Seite, die mit einer anthrazitfarbenen Einfassung auf der anderen korrespondieren.

Besucherin der Light + Building

Fusion aus Style und Tech

Konträr scheinen manchmal Leuchten-Klassiker und state-of-the-art Licht-Technik zu sein. Das Paar ist allerdings alles andere als ungleich. Klassische Leuchten können heute leicht ins intelligente Gebäude integriert werden und Licht für unterschiedliche Szenarien emittieren – Arbeiten, Kochen, Entspannen oder Heilen. Das fordern auch die Nutzer. Bei der Planung von Räumen, Gebäuden oder Quartieren steht deshalb immer häufiger die Leistungsfähigkeit des Lichts oder spezifischer Sensorik im Vordergrund.

Klassische Authentizität auf der Light + Building

Um Hotels, Büros oder den privaten Raum mit klassischen Leuchten auszustatten, braucht es nicht zwingend eine Spürnase für exklusive Antiquitätenhändler oder Märkte in exotischen Ländern. Internationale Handelsplätze wie die Light + Building präsentieren klassisches genauso wie zeitgenössisches Leuchten-Design, jeweils gepaart mit zukunftsweisender Lichttechnik. Die Weltleitmesse in Frankfurt am Main zeigt das gesamte Spektrum internationalen Leuchten- und Licht-Designs. Dabei fokussiert der Branchentreffpunkt auf vier Themen: „Funktionale Ästhetik“ (Hallen 1.2 / 2.0), „Klassische Authentizität“ (Halle 6.1), „Historischer Aufstieg“ (Hallen 6.0 / 6.2) und „Futuristischer Fokus“ (Hallen 1.1 / 1.2).

Trendforum der Light + Building

Leuchtendes Beispiel

Ergänzend zu den vier Bereichen des Top-Themas „Fascinating“ präsentiert das Light + Building Trendforum die Zukunft des Wohnens. Licht- und Leuchteninnovationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Die Trends sind dort in drei Szenarien aufbereitet: „Organic Sculptures“, „Studied Masterpieces“ und „Inventive Collages“. Recherchiert und zusammengestellt werden diese durch das renommierte Stilbüro bora.herke.palmisano.

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