Überspringen

Charging Managment + E-Infrastructure

Viele Städte kämpfen bereits heute mit einem drohenden Verkehrsinfarkt und hohen Schadstoffbelastungen. Die voranschreitende Urbanisierung trägt ebenso dazu bei wie der sozio-demografische Wandel. Denn der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung geht mit einem gesteigerten Mobilitätsbedarf einher.

Neue Konzepte sind nötig, um die ehrgeizigen Klimaziele der EU zu erreichen, den Energiebedarf zu decken und die Lebensqualität in Städten zu erhalten. Im Verkehrsbereich gibt es gleich mehrere Stellschrauben: Dazu gehören intelligentes Verkehrsmanagement, die Vernetzung der Verkehrsträger und ein beschleunigter Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dabei geht es nicht nur um Lademöglichkeiten für Elektroautos – auch für LKW, Schiffe, den ÖPNV und Batterie-Hybrid-Antriebe ist eine ausgebaute Ladeinfrastruktur erforderlich.

Elektroauto wird aufgeladen

In den letzten zwei Jahren haben die Auswirkungen der Pandemie, Kurzarbeit und Lieferengpässe den globalen E-Automarkt klar beeinträchtigt. Dennoch stehen die langfristigen Zeichen dieses Zukunftssegments auf Wachstum. Die Zahl der Neuzulassungen lag 2021 in Deutschland mit 355.961 neuen Elektrofahrtzeugen 83 Prozent höher als im Vorjahr.

Einen neuen Rekord beim Bestand von Elektroautos gab es auch global: Mit 10,9 Millionen Fahrzeugen 2020 lag die Zahl um rund 3 Millionen Autos höher als noch 2019. (Quelle: Statista.de)

Entwicklung der Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge

Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zieht sowohl die Bereitstellung von passenden Ladepunkten als auch die Verfügbarkeit von intelligenten Lademanagementsystemen nach sich. Im Optimalfall ist letzteres in ein intelligentes Stromnetz („Smart Grid“) integriert, das regenerative Energie zeitunabhängig und wirtschaftlich bereitstellt. Dadurch wird die Überlastung der Infrastruktur vermieden. Zudem sorgt die Kombination von elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit regenerativ erzeugtem Strom für weniger CO2 und ist damit ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Energiewende.

Der Bund fördert den Ausbau der benötigten Ladesäulen. Bis zum angestrebten Ziel ist es jedoch noch ein weiter Weg: Bis 2030 sollen eine Millionen Schnell- und Normalladepunkte geschaffen werden. Die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte lag im August 2021 in Deutschland bei rund 46.200.

Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/elektromobilitaet.html

Aufladevorrichtungen für Elektroautos

Aufgrund der hohen Verweil- und Aufenthaltsdauer bieten sich für Elektrofahrzeuge Ladevorgänge zu Hause oder am Arbeitsplatz an. Deshalb ist der Ausbau der Ladepunkte an bisher nicht erschlossenen Standorten wie Mehrfamilienhäusern oder Firmengeländen besonders attraktiv. Der Schlüssel sind hier individuelle Lösungsansätze.

Wie fortschrittliche E-Ladeinfrastruktur optimal in das Gebäude integriert werden kann, welche Anwendungsfälle es zu beachten gilt und worauf es bei Konzepten der intelligenten Gebäudeautomation ankommt, präsentieren die Aussteller der Light + Building Autumn Edition vom 2. bis 6. Oktober 2022 in Frankfurt am Main.

Online Panel E-Mobilität

Online Panel E-Mobilität am 6. Mai 2021

E-Ladeinfrastruktur in Immobilien: Welche technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und worin liegen die Vorteile? Im Online Panel „E-Ladeinfrastruktur: Power for Mobility – vom Gebäude bis zum Fahrzeug“ diskutierten Experten am 6. Mai 2021 von über die technischen Voraussetzungen und den Nutzen der Integration von Ladepunkten in den Gebäudebetrieb.

Mehr erfahren

Auf der Light + Building stehen noch mehr Top-Themen im Fokus.

Zur Übersicht